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BL-Newsletter im Juni 2026

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Die Kreistagsfraktion der Bürgerliste informiert

Die Bürgerliste Landkreis Pfaffenhofen informiert regelmäßig über wichtige Entwicklungen in der Kreispolitik. Auch in den vergangenen Monaten haben wir uns intensiv mit Themen beschäftigt, die unseren Landkreis direkt betreffen – von Kreistagswahlen über Hochwasserschutz bis hin zur Wirtschaftslage. Hier finden Sie eine Zusammenfassung der aktuellen Schwerpunkte und unserer Positionen:

 

  • Karl Huber (Bürgerliste) bleibt Vize-Landrat, Andy Aichele und Georg Ott weitere Stellvertreter

In der konstituierenden Sitzung des neuen Kreistags von Pfaffenhofen wurde Karl Huber (Bürgerliste) erneut zum Vize-Landrat und somit zum Stellvertreter von Landrat Alber Gürtner (Freie Wähler) gewählt. Bereits in den vergangenen sechs Jahren hat er sich erfolgreich auf diesem Posten eingebracht. Zum Dritten und Vierten Landrat wurde Andreas Aichele (CSU) aus Geisenfeld und Georg Ott (CSU) aus Ilmmünster gewählt.
Karl Huber wurde offiziell vom Fraktionssprecher der Bürgerliste Michael Franken für das Amt des Zweiten Landrates vorgeschlagen. Weitere Bewerber gab es nicht. Von den 56 abgegebenen Stimmen entfielen in geheimer Wahl dann 53 auf Huber. Dieses Ergebnis ist ein Beweis, dass sein Wissen, seine Erfahrung und seine Art quer durch die Parteien hoch geschätzt werden. 
Damit ist die neue Landkreisspitze, analog zum Wahlergebnis der Kreistagswahl, deutlich bürgerlich, konservativer besetzt als in den Jahren 2020 – 2026.

 

  • Vier Kreistagskandidaten der Bürgerliste gewinnen die örtliche Bürgermeisterwahl – gute Ergebnisse bei Stadt- und Gemeinderatswahlen

Mit Karl Huber (Ernsgaden), Paul Weber (Geisenfeld), Wolfgang Reichart (Münchsmünster) und Michael Franken (Reichertshofen) konnten sich in vier Gemeinden Bürgermeisterkandidaten durchsetzen, die auch auf der Kreistagswahlliste der Bürgerliste Landkreis Pfaffenhofen a. d. Ilm e.V.  zur Wahl standen. 
Gute Ergebnisse konnten bei den Stadt- und Gemeinderatswahlen viele unserer örtlichen Partnergruppierungen und Einzelkandidaten erzielen. Damit ist die Bürgerliste erneut gut auf Gemeinde- und Bürgermeisterebene vertreten. Herzlichen Glückwunsch an alle Gewählten und herzlichen Dank an alle, die sich zu einer Kandidatur bereit erklärt haben.

 

  • Bürgerliste erreicht vier Kreistagsmandate

Mit Karl Huber (Ernsgaden), Paul Weber (Geisenfeld), Josef Schäch (Wolnzach) und Michael Franken (Reichertshofen) konnte die Bürgerliste dank Unterstützung der Wählerinnen und Wähler vier Mandate gewinnen. Im Vergleich zur vorherigen Wahlperiode bedeutet das ein Mandat weniger. Ohne eigenen Landratskandidaten und landkreisweiten Spitzenkandidaten, sowie mit zwei neuen Gruppierungen/Parteien (JU-Familienliste/Die LINKE) war es 2026 bedeutend schwerer, Aufmerksamkeit und Wählerstimmen auf sich zu vereinen.

 

  • Große Unterstützung aus Bürgermeisterkreisen und Kreistag für Vertreter der Bürgerliste

Zum Beginn der Wahlperiode werden vom Kreistag kompetente Vertreter in unterschiedliche Gremien entsandt. Anders als bei den Ausschüssen erfolgt dies nicht in Abhängigkeit vom Wahlergebnis der Kreistagswahl. Der Kreistag entsendet demnach Karl Huber in den Ausschuss des Planungsverbandes der Region Ingolstadt, Paul Weber in den Zweckverband Rettungsdienst der Region 10 und in den Aufsichtsrat der Ilmtalklinik sowie Michael Franken in den Zweckverband der Sparkasse Ingolstadt. 
Außerdem wählten die Bürgermeister des Landkreises Paul Weber zu ihrem „Sprecher“ (Vorsitzender Bayerischer Gemeindetag Kreisverband Pfaffenhofen) und Michael Franken zu seinem Stellvertreter. Aus dem Kreis der Bürgermeister wird Michael Franken in den Ausschuss des Planungsverbandes der Region Ingolstadt entsandt. Auch dies ist ein großer Vertrauensbeweis für die Repräsentanten aus unseren Reihen.

 

  • Wie geht es weiter mit den Gymnasien im Landkreis?

Zahlreiche Statistiken, Prognosen und Zahlen hat das Landratsamt den Kreisräten im Mai 2026 vorgelegt, um auf dieser Grundlage eine Entscheidung zu fällen. Soll in Manching für rund 75 Millionen Euro ein neues Gymnasium gebaut werden, oder reichen die vorhandenen Kapazitäten mit Blick auf die demografische Entwicklung, mit einem starken Geburtenrückgang im Landkreis in den letzten Jahren, aus? Ist eine vergleichsweise günstige mögliche Zwischenlösung in Wolnzach mit einem Erweiterungsbau tatsächlich verträglich? 
Die Sorge, die viele umtreibt ist, dass am Ende hohe Schulden und leere Kassen auf der einen Seite, leeren Schulen auf der anderen Seite gegenüberstehen.  Aus Sicht der Bürgerliste gehört zu einer umfassenden Betrachtung auch die Bewertung der Mittelschulsituation im Landkreis. Hier stellen wir uns die Frage, sind alle Mittelschulstandorte für die nächsten 10 Jahre tatsächlich gesichert? 
Wichtig ist, dass allen Schülerinnen und Schülern ein passendes, attraktives Schulangebot gemacht werden kann, ohne aber dabei den zukünftigen Generationen einen unbezahlbaren Schuldenberg zu hinterlassen. Im Laufe des Jahres 2026 sollen hier die finalen Entscheidungen fallen.

 

  • Hochwasserschutz im Landkreis an Paar und Ilm – ARGE Solidarischer Hochwasserschutz

Zahlreiche Paar- und Ilm-Gemeinden haben sich in dem Verein ARGE Solidarischer Hochwasserschutz (Arge) e.V. zusammengeschlossen um die Bürgerinnen und Bürger sowie deren Hab und Gut gemeinsam besser gegen Hochwasser, Starkregen, Dürre und Hitze zu schützen.  
Mit 28 Kommunen aus vier Landkreisen und zwei Regierungsbezirken hat die ARGE mittlerweile eine bedeutende Größe erreicht und damit auch in München Aufmerksamkeit erweckt. Zu den wichtigsten Projekten zählt ein digitales Echtzeit-Frühwarnsystem mit Sensorik und Künstlicher Intelligenz. Aktuell läuft die Ausschreibung. Außerdem laufen Projekte zum dezentralen Hochwasserrückhalt in der Fläche und das Konzept der Schwammregion wird weiterverfolgt.

 

  • Wirtschaftliche Herausforderungen - auch bei uns vor Ort spürbar

Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland bleibt weiterhin hinter den Erwartungen zurück. Viele Unternehmen kämpfen mit hohen Energie- und Arbeitskosten, zunehmender Bürokratie, Fachkräftemangel und einer insgesamt zurückhaltenden Investitionsbereitschaft. Zahlreiche Wirtschaftsprognosen gehen davon aus, dass die deutsche Wirtschaft auch in den kommenden Monaten nur verhalten wachsen wird.
Besonders besorgniserregend ist die Lage in der Automobilindustrie und bei den zahlreichen Zulieferbetrieben. Die Transformation hin zur Elektromobilität, ein verschärfter internationaler Wettbewerb, insbesondere aus Asien, sowie hohe Produktionskosten setzen viele Unternehmen unter erheblichen Druck. Gerade in Bayern und der Region Ingolstadt mit ihrer starken industriellen Prägung sind die Auswirkungen dieser Entwicklung deutlich spürbar. Investitionen werden verschoben, Arbeitsplätze stehen auf dem Prüfstand und die Unsicherheit bei Unternehmen und Beschäftigten wächst.
Diese Entwicklung macht auch vor unserem Landkreis nicht halt. Zwar verfügen wir mit vielen leistungsfähigen mittelständischen Betrieben, innovativen Handwerksunternehmen und international erfolgreichen Industriebetrieben über eine starke wirtschaftliche Basis, dennoch sind wir als Region eng in die gesamtwirtschaftlichen Zusammenhänge eingebunden. Wenn Investitionen ausbleiben, Aufträge zurückgehen oder Unternehmen Personal abbauen, wirkt sich dies unmittelbar auf die wirtschaftliche Entwicklung vor Ort aus.
Hinzu kommt, dass sich die finanziellen Spielräume auf allen staatlichen Ebenen zunehmend verengen. Bund, Länder und Kommunen stehen vor wachsenden Ausgaben bei gleichzeitig stagnierenden Einnahmen. Die Folge sind verschärfte Verteilungskämpfe um öffentliche Mittel. Dies betrifft Förderprogramme ebenso wie Investitionen in Infrastruktur, Bildung, Gesundheit, soziale Leistungen oder die kommunale Daseinsvorsorge. Die Frage, wie knapper werdende Mittel verteilt werden, wird die politische Diskussion der kommenden Jahre maßgeblich prägen.
Gerade deshalb kommt es jetzt darauf an, die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen. Unsere Unternehmen brauchen Planungssicherheit, schnelle Genehmigungsverfahren, eine leistungsfähige Infrastruktur und eine verlässliche Energieversorgung. Gleichzeitig müssen wir alles daransetzen, qualifizierte Fachkräfte in der Region zu halten und neue zu gewinnen.
Als Bürgerliste Landkreis Pfaffenhofen setzen wir uns dafür ein, die Wirtschaftskraft unseres Landkreises zu stärken und die Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen zu sichern. Denn starke Unternehmen schaffen Arbeitsplätze, sichern Ausbildungsplätze und bilden die Grundlage für den Wohlstand unserer Städte und Gemeinden.
Die aktuellen Herausforderungen können wir vor Ort nicht allein lösen. Aber wir können unseren Beitrag leisten, damit der Landkreis Pfaffenhofen auch in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten ein attraktiver Standort für Arbeit, Wohnen und Unternehmertum bleibt. Gerade jetzt sind Vernunft, wirtschaftliche Stärke, Innovationskraft und eine konsequente Konzentration auf die Zukunftsfähigkeit unseres Landes gefragt. Nur auf dieser Grundlage werden wir den Wohlstand und die Lebensqualität in unserer Region langfristig sichern können.

 

Wir freuen uns auf den Austausch – ob auf Veranstaltungen, per oder über unser Kontaktformular.
 

Gemeinsam machen wir den Unterschied!
 

Landkreis Pfaffenhofen im Juni 2026

Verantwortlich für den Inhalt:
Michael Franken, Fraktionssprecher
Karl Huber, Stellvertreter des Landrates